Nachrichten Turnierkalender Zeitschrift Schach Buecher Bestellungen Service Turnierberichte Bundesliga Herren Frauenbundesliga Archiv Schach-Gedanken

Moskau: Russland-Rest der Welt

Runde 1 - 2 (mit Tagesbericht) - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 (mit Tagesbericht) - 9 - 10 (mit Tagesbericht)

Offizielle Seite: http://www.WorldChessRating.com
Partien im pgn-Format: russwelt.pgn

Dirk Poldauf berichtet aus Moskau

Vom 8. bis zum 11. September kommt es in Moskau zu einem Vergleich Russland gegen den Rest der Welt. Gespielt werden diesmal - im Unterschied zu den Vorgängerveranstaltungen - Schnellpartien (25min + 10 sec Bonus). Jede Mannschaft besteht aus zehn Spielern, jeder Russe spielt gegen jeden vom Team Rest der Welt.

Russland: Garri Kasparow (4/10), Wladimir Kramnik (4/9), Anatoli Karpow (5/9), Alexander Khalifman (3,5/9), Peter Swidler (5/9), Jewgeni Barejew (6/10), Alexej Drejew (4,5/8), Alexander Grischuk (5,5/10), Alexander Morosewitsch (6/10) und Alexander Motiljow (1/6). Ersatz: Sergej Rublewski (3/6) und Wadim Swjaginzew (0,5/4).

Rest der Welt: Viswanathan Anand (Ind, 5/9), Ruslan Ponomarjow (Ukr, 6/10), Wassili Iwantschuk (Ukr, 6/10), Alexej Schirow (Spa, 7/10), Peter Leko (Ung, 5,5/10), Boris Gelfand (Isr, 6/10), Nigel Short (Eng, 2,5/8), Judit Polgar (Ung, 2/7), Ilja Smirin (Isr, 4/9) and Teimur Radjabow (Ase, 5/10). Ersatz: Wladimir Akopjan (Arm, 1/3) und Surab Asmaiparaschwili (Geo, 2/4).

10. Runde am 11. 09.
Russland-Rest der Welt 5-5, Gesamt 48-52

Beim Bankett im Kreml kündigte der Präsident des Russischen Schachverbandes, Andrej Seliwanow, die Matchrevanche für den September des nächsten Jahres an. Klar, dass die Russen ihre 48:52-Schmach nicht auf sich sitzen lassen können. Ob die zu vorgerückter Stunde vorgetragene Absichtserklärung offizieller Natur und mit den Sponsoren abgestimmt war, muss allerdings abgewartet werden.

Wer heute einen Sturmlauf der Gastgeber erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die "Welt" baute ihren Vorsprung gar noch aus. Allen voran Alexej Schirow, der gegen Grischuk und Swidler weitere große Szenen hatte und zum erfolgreichsten Spieler der Veranstaltung avancierte. Der Mann aus Riga, der in Moskau von seiner Frau und seinem Vater begeleitet wurde, hatte sich vor dem Turnier das persönliche Ziel gesetzt, Russland zu schlagen. Das ist ihm mehr als gelungen. Nur gegen den ungeliebten Kasparow habe er in einer "unsäglichen" Partie verloren, aber das hätten glücklicherweise andere ausgebügelt. Kasparow erhielt für diese Partie noch einen sperrigen Ehrenpreis und musste sich dafür nochmal extra auf die Bühne quälen.

Bei der Abschlusszeremonie wurde zweimal die Fide-Hymne und einmal die russische Nationalhymne gespielt. Ein derartiges Defilee von Weltklassespielern hat man lange nicht, vielleicht überhaupt noch nicht gesehen. Denn nach allen Teilnehmern marschierte auch die alte Garde des ehemaligen Sowjetschachs auf: Andre Lilienthal, Wassili Smyslow, David Bronstein, Viktor Kortschnoj. Da nimmt sich Boris Spasski, der ebenfalls als Ehrengast in Moskau weilte, doch recht jung aus. Zur Abrundung hatten die Russen mit Sergej Karjakin noch den jüngsten Großmeister der Welt eingeladen. Der zwölfjährige Ukrainer antwortete mir auf die Frage, wann er Weltmeister werde, wie aus der Pistole geschossen: "Mit sechzehn Jahren!" Und gegen die Russen, so versicherte er, hätte er hier schon 50% geholt.

Die großen Enttäuschungen bei Russland heißen Kramnik und Kasparow, wobei letzterer sich immerhin beim Bankett blicken ließ und lange durchhielt. Eine Erklärung für sein mit "minus 2" schwaches Abschneiden habe er nicht, soll er gegenüber seinen Getreuen geäußert haben. Damit liegt der Schwarze Peter bei den Journalisten, die dem Rätsel der zwei "K" auf die Spur kommen müssen. Ich werde mich in meinem ausführlichen Turnierbericht in "Schach" 10/2002 nicht zuletzt auch mit diesem Thema zu beschäftigen haben, denn an K&K kommt niemand vorbei. Darüber hinaus gilt es die "Welt" zu feiern, die das "Duell des neuen Jahrhunderts" überraschend von der ersten bis zur letzten Runde dominierte und sich für 1970 und 1984 erlittenen Niederlagen in analogen Vergleichen revanchierte.

Swjaginzew für Motiljow.
Radjabow (W)
Smirin (W)
Karpow (R)
Khalifman (R)
Schirow (W)
Gelfand (W)
Morosewitsch (R)
Barejew (R)
Ponomarjow (W)
Anand (W)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Swjaginzew (R)
Drejew (R)
Polgar (W)
Short (W)
Swidler (R)
Grischuk (R)
Iwantschuk (W)
Leko (W)
Kramnik (R)
Kasparow (R)
1-0
0-1
1-0
remis
1-0
remis
remis
remis
remis
remis

9. Runde am 11.09.
Russland-Rest der Welt 4,5-5,5, Gesamt 43-47

Rublewski für Motiljow, Asmaiparaschwili für Polgar
Drejew (R)
Rublewski (R)
Asmaiparaschwili (W)
Short (W)
Grischuk (R)
Swidler (R)
Iwantschuk (W)
Leko (W)
Kasparow (R)
Kramnik (R)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Radjabow (W)
Smirin (W)
Khalifman (R)
Karpow (R)
Schirow (W)
Gelfand (W)
Barejew (R)
Morosewitsch (R)
Ponomarjow (W)
Anand (W)
remis
remis
remis
0-1
0-1
remis
remis
1-0
remis
remis

8. Runde am 10.09.
Russland-Rest der Welt 4-6, Gesamt 38,5-41,5

Nachdem er die Partie gegen Ilja Smirin aufgegeben und seinem Gegner die Hand geschüttelt hatte, stand Wladimir Kramnik auf und ging auf Naum Raschkowski zu. Der Riese beugte sich zu dem kleinen Trainer der russischen Auswahl herunter und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Es war im Prinzip klar, dass er um seine Auswechslung bat. Bereits in der ersten Partie des heutigen dritten Tages hatte er mit den weißen Steinen gegen Judit Polgar nur ein Remis zustande gebracht, zudem aus der Position der Schwäche, d. h. mit Minusbauern im Turmendspiel. Danach ließ der Einstein-Weltmeister über Pressechef Roschal verbreiten, dass er Fieber habe.

Welche Krankheit Kasparow befallen hat, ist nicht bekannt. Es muss etwas Ernstes sein. Nie zuvor sah man den besten Schachspieler aller Zeiten so schwach spielen. Gestern verlor er - meines Wissens zum ersten Mal in seinem Leben - gegen eine Frau. Okay, es war immerhin Judit Polgar und es handelte sich nicht um klassisches Schach, sondern nur um Schnellschach. Aber die Art und Weise in einer verunglückten Berliner Verteidigung der Spanischen Partie (diesen Stellungstyp sollte er Kramnik überlassen) war für seine Fans schon etwas erschreckend. Heute gewann Garri erst gegen einen von vielen russischen Kommentatoren nicht für voll genommenen Short nicht, hielt gegen Radjabow unter Aufbietung aller Kräfte gerade so remis und geriet gegen Akopjan unter die Räder, den er einst als WM-Touristen bezeichnet hatte.

Der Auftritt der beiden "K" ist ein einziges Rätsel., das der Auflösung harrt. Ich finde, sie sollten sich nach dem Match unbedingt der Presse stellen. Denn auch die einheimischen Journalisten haben keine plausible Erklärung parat. "Was ist bloß mit den Weltmeistern los", tuschelt es auch allenthalben im knapp tausendköpfigen Publikum, das auch Karpow und Khalifman mit einbezieht, die ebenfalls von der 50%-Marke träumen. Nicht selten sind auch harsche bis hämische Kommentare zu vernehmen.

Heute gab es zwei 5-5, bevor sich die "Welt" mit 6-4 durchsetzte. Leko hätte in der letzten laufenden Partie den Stand noch erhöhen können, doch er ließ gegen Grischuk einen leichten Gewinn aus. Heute am späten Abend war noch eine Mannschaftssitzung anberaumt. Mal sehen, was sich die Russen für die letzten beiden Runden einfallen lassen. Ein Drei-Punkte-Rückstand ist an zehn Brettern durchaus aufzuholen. Doch die "K"-Weltmeister dürfen die Arbeit nicht allein den Morosewitsch, Grischuk und Barejew überlassen.

Wann hat Garri Kasparow schon einmal drei Partien in einem Turnier verloren? Rublewski spielt für Kramnik, Swjaginzew für Motiljow, Akopjan für Smirin und Asmaiparaschwili für Short.
Radjabow (W)
Akopjan (W)
Swjaginzew (R)
Drejew (R)
Schirow (W)
Gelfand (W)
Swidler (R)
Grischuk (R)
Ponomarjow (W)
Anand (W)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Rublewski (R)
Kasparow (R)
Polgar (W)
Asmaiparaschwili (W)
Karpow (R)
Khalifman (R)
Iwantschuk (W)
Leko (W)
Morosewitsch (R)
Barejew (R)
remis
1-0
remis
remis
remis
1-0
remis
remis
remis
remis

7. Runde am 10.09.
Russland-Rest der Welt 5-5, Gesamt 34,5-35,5

Rublewski ersetzt Motiljow.
Kasparow (R)
Kramnik (R)
Polgar (W)
Short (W)
Khalifman (R)
Karpow (R)
Iwantschuk (W)
Leko (W)
Barejew (R)
Morosewitsch (R)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Radjabow (W)
Smirin (W)
Drejew (R)
Rublewski (R)
Schirow (W)
Gelfand (W)
Grischuk (R)
Swidler (R)
Ponomarjow (W)
Anand (W)
remis
0-1
0-1
remis
remis
remis
remis
remis
remis
remis

6. Runde am 10.09.
Russland-Rest der Welt 5-5, Gesamt 29,5-30,5

Asmaiparaschwili für Anand
Radjabow (W)
Smirin (W)
Kramnik (R)
Kasparow (R)
Schirow (W)
Gelfand (W)
Karpow (R)
Khalifman (R)
Ponomarjow (W)
Asmaiparaschwili (W)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Morosewitsch (R)
Barejew (R)
Polgar (W)
Short (W)
Motiljow (R)
Drejew (R)
Iwantschuk (W)
Leko (W)
Swidler (R)
Grischuk (R)
0-1
0-1
remis
remis
1-0
1-0
remis
remis
remis
remis

5. Runde am 09.09.
Russland-Rest der Welt 5-5, Gesamt 24,5-25,5

Judit Polgar, die wegen zweier Niederlagen zunächst pausieren musste, schlägt zum ersten Mal überhaupt Garri Kasparow! Akopjan für Short, Rublewski für Khalifman
Barejew (R)
Morosewitsch (R)
Polgar (W)
Akopjan (W)
Drejew (R)
Motiljow (R)
Iwantschuk (W)
Leko (W)
Grischuk (R)
Swidler (R)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Radjabow (W)
Smirin (W)
Kasparow (R)
Kramnik (R)
Schirow (W)
Gelfand (W)
Rublewski (R)
Karpow (R)
Ponomarjow (W)
Anand (W)
0-1
1-0
1-0
0-1
remis
0-1
1-0
0-1
remis
1-0

4. Runde am 09.09.
Russland-Rest der Welt 5,5-4,5, Gesamt 19,5-20,5

Asmaiparaschwili für Polgar
Grischuk (R)
Swidler (R)
Asmaiparaschwili (W)
Short (W)
Kasparow (R)
Kramnik (R)
Iwantschuk (W)
Leko (W)
Khalifman (R)
Karpow (R)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Radjabow (W)
Smirin (W)
Barejew (R)
Morosewitsch (R)
Schirow (W)
Gelfand (W)
Drejew (R)
Motiljow (R)
Ponomarjow (W)
Anand (W)
1-0
remis
remis
0-1
1-0
remis
remis
1-0
0-1
remis

3. Runde am 09.09.
Russland-Rest der Welt 5,5-4,5, Gesamt 14-16

Katastrophal ist bislang das Abschneiden der vier russischen Weltmeister. Karpow, Kasparow, Khalifman und Kramnik konnten bislang noch keine einzige Partie gewinnen! Akopjan für Polgar, Swjaginzew für Karpow
Radjabow (W)
Smirin (W)
Morosewitsch (R)
Barejew (R)
Schirow (W)
Gelfand (W)
Motiljow (R)
Drejew (R)
Ponomarjow (W)
Anand (W)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Swidler (R)
Grischuk (R)
Akopjan (W)
Short (W)
Kramnik (R)
Kasparow (R)
Iwantschuk (W)
Leko (W)
Swjaginzew (R)
Khalifman (R)
0-1
remis
1-0
1-0
1-0
remis
remis
remis
1-0
remis

2. Runde am 08.09.
Russland-Rest der Welt 4,5-5,5, Gesamt: 8,5-11,5

Ob ihm der Rauch denn nichts ausmache, wollte ich von Wassili Iwantschuk wissen, als er aus dem Kremlgebäude an die übermäßig kohlenmonoxidhaltige Moskauer Luft trat. "Mein heutiges Ergebnis zeigt, dass das anscheinend kein Problem für mich ist", erwiderte der Ukrainer vergnügt. Mit einem Sieg über Kasparow und einem Remis gegen Kramnik war er der eigentliche Held des Tages, obwohl Viswanathan Anand mit Erfolgen gegen Motyljow/Swjaginzew rein von der Punktausbeute noch erfolgreicher war. Der Zwischenstand von 11,5-8,5 für die Welt nach dem 1. Tag ist ziemlich überraschend und produzierte auf Seiten des patriotischen russischen Publikums einige lange Gesichter. "Heute haben wir vier Weltmeister gesehen, aber morgen erleben wir mit Sicherheit eine echte russische MANNSCHAFT", hörte ich einen Schlachtenbummler beim Rausgehen fast drohend sagen. Kasparow, Kramnik, Karpow, Khalifman brachten es zusammen auf eine Ausbeute von 2,5/8, wobei Anatoli insbesondere gegen das aserbaidshanische Wunderkind Teimur Radjabow böse unter die Räder kam und schon zuvor gegen den Israeli Ilja Smirin nicht unbedingt gut aussah. Die über 1000 Zuschauer wurden auch von der Präsentation her nicht gerade verwöhnt. Auf zwei Leinwänden werden im Wechsel jeweils zwei der zehn laufenden Partien übertragen, wobei das Umschalten von einer Partie zur anderen offensichtlich durch einen Zufallsgenerator geregelt ist. Eine Reihe von technischen Fehlern u. a. bei den Partien Kasparow-Leko und Radjabow-Karpow machten das Verfolgen über weite Strecken unmöglich.

Die Eröffnungszeremonie mit dem Defilee aller Teilnehmer und einer kalmykischen Volkstanzeinlage habe ich knapp verpasst (immerhin berichtete das Fernsehen ja ausführlich). Präsident Putin, dessen Büro auf dem Kremlgelände nur einen Steinwurf entfernt ist, schien heute nicht auf. Ein Zuschauer erklärte mir als Deutschem, dass wegen der Sicherheitsvorkehrungen ohnehin der gesamte Saal hätte geräumt und durch "Stasi" ersetzt werden müssen. Dafür ließen sich die Schachkönige Wassili Smyslow und Boris Spasski blicken, die vor 32 Jahren bei der Erstauflage des Vergleichs Sowjetunion gegen den Rest der Welt dabei waren.

Die Horrorberichte im deutschen Fernsehen über den durch Waldbrände hervorgerufenen Smog sind nicht übertrieben. Heute ist angeblich der zweitschlimmste Tag nach Donnerstag. Bereits beim Anflug verschwindet die Landschaft im Dunst. Der Brandgeruch kriecht bis in die Abfertigungshallen von Scheremetjewo 2. Im russischen Rundfunk wurde früh durchgesagt, dass der gesamte Flugverkehr heute eingestellt werden sollte, doch offensichtlich galt dies dann doch nicht für den genannten Flughafen, der im äußersten Nordwesten des Molochs Moskau liegt. Die seit Wochen schwelenden Brandherde liegen hauptsächlich im Südosten. Im Südwesten, wo ich wohne, gab es heute Abend immerhin einen sanften Nieselregen, aber ob das Linderung bringt, muss wohl bezweifelt werden. Zu bezweifeln ist auch, dass die russische Auswahl morgen nochmal so einen schlechten Tag erwischt wie heute. Warten wir`s ab. Erst sind erst zwei von zehn Runden gespielt.

Rublewski spielt für Swidler und Swjaginzew für Drejew.
Radjabow (W)
Smirin (W)
Rublewski (R)
Grischuk (R)
Schirow (W)
Gelfand (W)
Kramnik (R)
Kasparow (R)
Ponomarjow (W)
Anand (W)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Karpow (R)
Khalifman (R)
Polgar (W)
Short (W)
Morosewitsch (R)
Barejew (R)
Iwantschuk (W)
Leko (W)
Motiljow (R)
Swjaginzew (R)
1-0
remis
1-0
remis
1-0
0-1
remis
remis
remis
1-0

1. Runde am 08.09.
Russland-Rest der Welt 4-6

Garri Kasparow unterliegt Wassili Iwantschuk! Rublewski ersetzt Drejew.
Motiljow (R)
Rublewski (R)
Leko (W)
Iwantschuk (W)
Morosewitsch (R)
Barejew (R)
Short (W)
Polgar (W)
Karpow (R)
Khalifman (R)
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
Anand (W)
Ponomarjow (W)
Kramnik (R)
Kasparow (R)
Gelfand (W)
Schirow (W)
Swidler (R)
Grischuk (R)
Smirin (W)
Radjabow (W)
0-1
remis
remis
1-0
remis
remis
remis
0-1
0-1
remis

 

Exzelsior Verlag: Nachrichten: Turnierberichte: Russland-Rest der Welt
Exzelsior Verlag, Reichenberger Str. 124, 10999 Berlin
Tel 030-61076286, Fax 030-61076287, Email: info@exzelsior.de

Zur Startseite