Mannschafts-Europameisterschaft

Mannschafts-Europameisterschaft der Frauen und Männer in Chersonnissos

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Vom 28 Oktober bis 6. November findet in Chersonnissos in Griechenland die Mannschafts-Europameisterschaft der Damen und Herren statt.

- Offizielle Seite: http://www.euroteams2017.com/

- Statistik: http://chess-results.com/tnr304480.aspx

 

Gespielt werden jeweils neun Runden Schweizer System an vier Brettern. Die Runden beginnen um 15 Uhr Ortszeit.

Bei den Herren startet Deutschland auf Setzlistenplatz 9. Die schwarz-rot-goldenen Farben vertreten Liviu-Dieter Nisipeanu, Georg Meier, Matthias Blübaum, Daniel Fridman und Rasmus Svane. Trotz des Fehlens von Wladimir Kramnik und Sergej Karjakin führt Russland die Setzrangliste an vor Aserbaidshan und der Ukraine.

Bei den Frauen wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Russland, Georgien und der Ukraine geben. Deutschland rangiert auf Setzlistenplatz 5. Für Deutschland starten Elisabeth Pähtz, Sarah Hoolt, Marta Michna, Elena Levushkina und Josefine Heinemann.

- Partien im pgn-Format: teamem-m.pgn, teamem-w.pgn

 

Männer

 

- 9. Runde: Die hervorragenden Ergebnisse der letzten Tage brachten es mit sich, dass Deutschland in der Schlussrunde gegen Russland gepaart wurde. Der Kampf ging 1-3 verloren.

Um den Europameistertitel musste der Rechenschieber entscheiden. Aserbaidshan und Russland erzielten jeweils 14-4 Punkte, die Wertung entschied: Gold Aserbaidshan, Silber: Russland. Bronze gewinnt die Ukraine, die ebenso wie Kroatien 13-5 Punkte holte. Deutschland beendete das Turnier mit 11-7 Punkten auf Platz 8. Rasmus Svane erzielte am vierten Brett das prozentual und nach Eloperformance zweitbeste Ergebnis, dafür gewinnt er die Goldmedaille der Ersatzspieler.

- 8. Runde: Deutschland gewinnt 3-1 gegen Israel und spielt in der letzten Runde bei elf Mannschaftspunkten um eine Medaille mit! Im Spitzenkampf der Runde und des Turniers unterliegt die Nr. 1, Russland, der Nummer 2, Aserbaidshan mit 3-1 (Grischuk-Mamedjarow, Nepo-Radjabow, Dubow-Mamedow je 0-1, Matlakow-Naiditsch 1-0). Damit übernimmt Aserbaidschan mit 13 Mannschaftspunkten die Führung vor Russland und der Ukraine je 12.

- 7. Runde: Bei drei Unentschieden (u.a. Nisipeanu-Aronjan) gewinnen die deutschen Männer dank Rasmus Svane gegen Armenien, das einen Punkt mehr aufzuweisen hatte, mit 2,5-1,5. Vorn übernimmt Russland die alleinige Tabellenführung. Die Mannen um Alexander Grischuk schlagen Kroatien mit 3-1, während Mitspitzenreiter Ungarn mit dem gleichen Ergebnis Aserbaidshan unterliegt.

- 6. Runde: Gegen die Türkei gibt es ein 2-2 für Deutschland. Rasmus Svane kann in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern die Niederlage von Georg Meier ausgleichen. An der Spitze endet der Höhenflug von Kroatien. Die Mannen vom Balkan verlieren gegen Ungarn hoch mit 0,5-3,5. Damit übernimmt Ungarn gemeinsam mit Russland - 2,5-1,5 gegen Polen - mit 10-2 Punkten die Tabellenführung.

- 5. Runde: Deutschland unterliegt knapp gegen Kroatien. Bei drei Unentschieden verliert ausgerechnet Matthias Blübaum, die bisherige Punktemaschine. Die Kroaten übernehmen durch diesen Sieg mit 9-1 Punkten die alleinige Führung vor Ungarn und Armenien (2-2 gegeneinander) sowie Russland und Polen.

- 4. Runde: Im Spitzenkampf Russland-Ungarn holten die russischen Spieler wie in den Runden zuvor drei Unentschieden, allerdings klappte es diesmal mit dem Sieg in der vierten Partie nicht. Nepo unterlag Erdös. Deutschland holt gegen Polen ein 2-2.

Ungarn, Kroatien und Armenien führen mit je 7-1 Punkten vor Russland, Deutschland, Polen, Weißrussland und Türkei alle 6-2.

- 3. Runde: Den deutschen Herren gelingt ein überraschend hoher Sieg gegen die Italiener, die in der ersten Runde Aserbaidshan bezwungen haben. Die Aserbaidschaner geben erneut einen Punkt ab beim 2-2 gegen Spanien (Anton-Mamedjarow 1-0). England unterliegt Polen. Russland gewinnt zum dritten Mal mit 2,5-1,5 bei einem Sieg und drei Remisen. Das reicht zur alleinigen Tabellenführung mit 6-0 Punkten vor sieben Mannschaften mit 5-1 Zählern, darunter Deutschland.

- 2. Runde: Diesmal gab es keine größeren Überraschungen, die Favoriten setzten sich mehr oder weniger durch. Im Spitzenkampf besiegt die Niederlande die Ukraine mit 2,5-1,5 dank eines 1-0 von Anish Giri gegen Pawel Eljanow. Deutschland gewinnt sicher mit 3,5-0,5 gegen die Slowakei.

- 1. Runde: Unsere Männer enttäuschen etwas beim 2-2 gegen Griechenland 2. Noch schlimmer ergeht es den an Nr. 2 gesetzten Aserbaidshanern, die gegen die Nr. 22, Italien, mit 1,5-2,5 unterliegen. Auch England und Israel muss sich von Moldawien bzw. Norwegen ein 2-2 abtrotzen lassen.

 

    Gri2 Swk Ita Pol Kro Tür Arm Isr Rus  
Liviu-Dieter Nisipeanu 2672     = = = = = = = 3,5/7
Georg Meier 2655 = 1 1 0   0   1 0 3,5/7
Matthias Blübaum 2643 1 = 1 1 0 = =   0 4,5/8
Daniel Fridman 2626 = 1   = =   = = = 4/7
Rasmus Svane 2595 0 1 1   = 1 1 1   5,5/7
    2 3,5 3,5 2 1,5 2 2,5 3 1 21/36
    1-1 2-0 2-0 1-1 0-2 1-1 2-0 2-0 0-2 11-7

 

Frauen

 

- 9. Runde: Für die deutschen Frauen gibt es einen versöhnlichen Abschluss: sie gewinnen mit 2,5-1,5 gegen Frankreich. Damit belegt sie Platz 16.

Russland wird neuer Europameister mit 17-1 Punkten vor Georgien 14-4 und der Ukraine 13-5.

- 8. Runde: Gegen Litauen reisst die Siegesserie von Elisabeth Pähtz (gegen Deimante Daulite-Cornette). Vorn bezwingt Polen Georgien mit 3-1 und macht damit eine Runde vor Schluss Russland zum neuen Mannschaftseuropameister.

- 7. Runde: Die deutschen Frauen hellen mit einem 4-0 gegen Griechenland II ihre Stimmung auf. Polen trotzt der Ukraine ein 2-2 ab.

- 6. Runde: Deutschland verliert gegen die Niederlande mit 1,5-2,5. Elisabeth Pähtz hat allein genauso viele Brettpunkte gesammelt wie die anderen vier Spielerinnen zusammen.

An der Tabellenspitze gibt Russland beim 2-2 gegen Polen den ersten Punkt ab, führt aber weiterhin mit 11-1 Zählern vor Georgien 10-2.

- 5. Runde: Bei den deutschen Frauen setzt sich das Muster der letzten Runden fort: Elisabeth Pähtz gewinnt, an den Brettern dahinter reicht es dann höchstens zum Gesamtunentschieden. Gegen Rumänien setzt es sogar eine 1,5-2,5-Niederlage. Russland hat bei blütenreiner Weste bereits zwei Punkte Vorsprung auf Georgien, Ukraine, Polen und die Türkei.

- 4. Runde: Russland bekommt mit Georgien erneut den größtmöglichen Brocken vorgesetzt, während sich parallel Spanien und Polen (2-2) duellieren. Dank eines 2,5-1,5-Sieges übernehmen die russischen Frauen allein mit 8-0 Punkten die Führung vor Spanien und Polen je 7-1. Deutschland gelingt gegen Aserbaidschan erneut ein 2-2.

- 3. Runde: Im Spitzenspiel bezwingt Russland die Ukraine mit 2,5-1,5. Georgien, Spanien, Polen und Russland führen mit weißer Weste die Tabelle an. Die deutschen Frauen spielen gegen Tschechien 2-2 unentschieden. Bislang scheint nur Elisabeth Pähtz richtig gut in Form zu sein.

- 2. Runde: Deutschland trifft bereits auf die erste vor ihr gesetzte Mannschaft, auf die Polinnen, und kassiert eine deftige Niederlage.

- 1. Runde: Die deutschen Frauen starten mit einem sicheren Sieg - und auch sonst gibt es wenige Überraschungen. Eine solche stellt die Einzelniederlage von Nana Dsagnidse gegen Nastassja Sjasulkina dar.

 

    Swk Pol Tsch Aser Rum Nie Gri2 Lit Fra  
Elisabeth Pähtz 2453 1 = 1 1 1 1 1 0 = 7/9
Josefine Heinemann 2269 = 0     0 0 1   0 1,5/6
Sarah Hoolt 2423 1 0 = 0 0   1 1 1 4,5/8
Marta Michna 2376 =   = 0   = 1 1 1 4,5/7
Elena Levushkina 2309   = 0 1 = 0   0   2/6
    3 1 2 2 1,5 1,5 4 2 2,5 19,5/36
    2-0 0-2 1-1 1-1 0-2 0-2 2-0 1-1 2-0 9-9